Warum „slow“?

Wir sind die Slow Family, denn bei uns dauert es oft ein bisschen länger als geplant.

Die Slow Family ist gerne unterwegs
Nein, im Ernst: wir haben unseren eigenen Rhythmus und in unserer schnelllebigen, effektivierten Zeit bedeutet das, das wir ein bisschen langsamer sind als im üblichen Sinne. Wir setzen unseren Fokus auf Sachen, die uns als Familie wichtig sind. Und verzichten auf Dinge, die von aussen aufgetragen werden und nur wichtig zu sein scheinen.

Dass es jetzt auch ein Buch* gibt, dass den gleichen Titel trägt, wie wir uns nennen und fühlen, zeigt uns, dass die Befreiung der Familien von den „Must-Do´s“ hochaktuell ist. Es wurde verfasst von Julia Dibbern und Nicola Schmidt, zwei Autorinnen, die sich für den artgerechten Umgang mit kleinen Menschen stark machen.
Wir haben keinen Blick ins Buch geworfen, das im Oktober 2016 veröffentlicht wurde, können aber hier ein wenig von uns erzählen:

Wenn Du Dir darüber klar wirst, was Dich in Deinem Leben mit Kindern am meisten stresst, dann  ist es ganz einfach, eine Verlangsamung und Stressreduktion im Familienleben zu bewirken.
Bei uns hat dies im Lauf der Jahre unter anderem zu folgenden Entscheidungen geführt:

  • unsere 3 Kinder im Alter von fünf, drei und einem Jahr gehen nicht in eine Einrichtung. Das bedeutet, wir haben unseren eigenen Rhythmus, bzw. jeder von den Jungs hat seinen eigenen Schlaf-, Wach- oder was-auch-immer-für-eine-Phase
  • wir Eltern haben unseren Broterwerb so eingerichtet, dass wir uns die Freiheit nehmen, unseren Jungs ein kita- und krippenfreies Aufwachsen zu ermöglichen. Wir sind zwar (noch) nicht ortsunabhängig, aber durch unsere selbständigen Tätigkeiten zeitlich und finanziell flexibel. Das bedeutet, dass der Papa übers Jahr gesehen durchschnitlich einmal in der Woche freischaffend „arbeiten“ geht und die Mama vor allem projektbezogen arbeitet und wir uns, wenn nötig, für die Kinderbetreuung Unterstützung holen
  • alle drei Jungs sind zu Hause geboren und mit jeder Geburt wurde es entspannter und lustiger, woran allerdings auch unsere tolle Hebamme einen großen Anteil hat
  • wir essen zum allergrößten Teil unsere Mahlzeiten frisch zubereitet und backen Brot selber, stellen Joghurt, Sauerkraut und andere fermentierte Köstlichkeiten her, weil eine gesunde, vollwertige Ernährung uns sehr wichtig ist(slow food)
  • auch vom stressfreien Leben gönnen wir uns einen Urlaub: zur Zeit sind wir mit unserem Mobilen Heim in der Algarve bis Ende März unterwegs
  • wir verzichten auf die Vorsorgeuntersuchungen unserer Kinderärztin. Allzu oft sind wir nach der VorSORGEuntersuchung mit Sorgen aus der Praxis entlassen worden und nicht sorgenfreier. Daraufhin haben wir der netten Dame vom Gesundheitsamt bestätigt, das wir Verantwortung für unser Tun (und Lassen) übernehmen. Es war also ganz einfach und hat gar nicht weh getan. Klar gehen wir zum Arzt, wenn etwas sein sollte. Aber wir gehen immer davon aus, das bei entsprechendem Umfeld die Entwicklung unserer Jungs ohne Komplikationen verläuft
  • wir sind der festen Überzeugung, dass die Anwesenheitspflicht in der Schule die Kreativität und Neugier unserer Kinder dämpft und auf lange Sicht verkümmern lässt. Lernen aus eigenem Antrieb hingegen ist der Motor für eine lebenslange Neugier und die Verbundenheit mit den eigenen Bedürfnissen. Diese fehlt den meisten jungen Menschen leider, wenn sie die Schule verlassen. Und nicht nur das: auch das Gelernte wird spätestens mit dem Beenden der Leistungskontrollen und der Schullaufbahn über Bord geworfen. Was oft bleibt ist die Aversion gegenüber einzelner Fächer oder gar dem Lernen an sich.
    Beim informellen Lernen werden Sachen gelernt, die interessant sind oder gebraucht werden. Der schlagende Vorteil: mit Begeisterung gelernt haften Informationen viel besser in den Synapsen und werden auch beim Abrufen positiv assoziiert, ganz unabhängig von Schulfächern oder Lernzeiten
  • aktuell suchen wir die Nähe und den Austatusch mit anderen Eltern und Familien, die im Süden Portugals/evt. Marokko unterwegs sind, um in Gemeinschaft den Alltag zu gestalten.
  • wir haben das Buch Slow Sex* gelesen und damit unsere Paarbeziehung ungemein bereichert

Das Problem heutzutage ist nicht das fehlende Wissen darüber, was zu familiärem oder beruflichem Stress führt. Jeder kann mit einem bisschen Gespür ganz schnell selber herausfinden, woran es liegt. Was den meisten fehlt, ist dann auch die Konsequenzen daraus zu ziehen.
Dazu braucht es keinen Coach oder Online-Kongress: schalte einen Gang zurück, atme einmal tief ein, sei konsequent und abonniere unseren Newsletter!

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